Noel Kempff Mercado Nationalpark

Der Noel Kempff Mercado Nationalpark liegt 700 km von der Stadt Santa Cruz de la Sierra entfernt, im Nordosten des Departements an der Grenze zu Brasilien, und erstreckt sich über eine Fläche von 1.523.446 ha mit Höhenlagen zwischen 100 und 750 Meter ü.d.M.
Die Durchschnittstemperatur liegt bei 25º C, und die Hauptregenmonate sind Januar und Februar, in denen durchschnittliche Niederschlagsmengen von 195 mm fallen. Der trockenste Monat ist der Juli mit Niederschlagsmengen von nur 18 mm.
Der wichtigste Fluss im Noel Kempff Marcado Nationalpark ist der Río Iténez, ein Zufluss des Mamoré, der wiederum in den Río Madera - einen der Hauptzuflüsse des Amazonas, mündet. Auf dem Tafelberg Caparú (Meseta Caparú) entstehen der Río Verde und der Río Pauserna und bilden die bekannten Wasserfälle Fawcett, Federico Ahlfeld und Arco Iris. Auch Seen in allen Größen sind im Nationalpark zu finden. Die größten unter ihnen sind die Laguna Chaplin mit 12.500 ha und die Laguna Bella Vista mit 19.600 ha Wasseroberfläche.
Im Parque Nacional Noell Kempff Mercado vereinen sich Regionen mit den unterschiedlichsten biogeographischen Eigenschaften: Im Norden das Amazonasgebiet, im Süden subtropische Trockenwälder, im Osten die Savannen des Cerrado Brasilero und im Westen die Trockenwälder des Bosque Seco Chiquitano. Der Park ist Teil des Escudo Brasilero, einem zum brasilianischen Bergland gehörenden Ausläufer.

Flora und Fauna:
Dank seiner landschaftlichen Diversität ist der Park auch Heimat einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, wovon einige nur in Bolivien vorkommen. Damit ist er prädestiniert für unvergessliche Naturerlebnisse.
Schätzungen zu Folge gibt es im Noel Kempff Mercado Nationalpark 4000 verschiedene Pflanzenarten, 139 Säugetierarten – 33 davon sind vom Aussterben bedroht - und 621 Vogelarten (21% aller in Südamerika vorkommenden Arten). Dazu kommen 74 Reptilien-, 62 Amphibien- und Fischarten, sowie 347 verschiedene Insektenarten.

Sehenswürdigkeiten:
Zu erreichen ist der Nationalpark sowohl auf dem Land- wie auf dem Luftweg. Auf dem Landweg passiert man die Jesuitenmissionen der Chiquitanía. Im Park selber sind die Ökotourismuszentren "Flor de Oro" und "Los Fierros" von überwiegender Bedeutung.
- Flor de Oro liegt im nördlichen Teil des Parks am Río Iténez und eignet sich besonders gut zur Vogelbeobachtung, für Flussfahrten, bei denen Riesenotter und Süsswasserdelfine in freier Natur zu bewundern sind. Während der Regenzeit (November bis Mai) bieten die Wasserfälle "Alfeld" und "Arco Iris" ein unbeschreibliches Schauspiel. Ebenfalls von touristischen Interesse sind Trekkingtouren zu den Schutzhütten "Las Torres" und "Lago Caimán".
- 35 km ausserhalb der Gemeinde Florida im Süden des Parks liegt "Los Fierros", Ausgangsort für Touren zum Tafelberg Caparú, der 1909 vom englischen Forschungsreisenden Percy Fawcett erstmals beschrieben wurde. Der 80m hohe El Encanto Wasserfall ist neben den weiten Urwald- und Savannenlandschaften eine weitere Attraktion des südlichen Teils des Parks.

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