Valle Alto de Cochabamba

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TOUREN-VORSCHLÄGE IN DER REGION:
Privattour Incallajta & Totora, 2 Tage/ 1 Nacht, ab/bis Cochabamba:

Eine Fahrt in Cochabambas "Valle Alto" ist ein Reise wert, hier befinden sich neben Kulturellen Sehenswürdigkeiten, auch beeindruckende Landschaften, authentische Ort, und interessante Fauna und Flora. Eine besondere Art die Region zu bereisen, ist eine Fahrt im Bus-Carril, im Schienenbus durch das Valle Alto, die die Orte Cochabamba und Aiquile verbindet, und dabei durch kleine Städchen und Dörfer, wie Tarata, Cliza, San Francisco, Anzaldo, Sacabamba, La Cumbre, Sivingani, Vila Vila, Pajcha, Chaguarani, Tin Tin, Mizque, Aguada, Rumi Cancha, u.A. führt.

Incallajta:
Zu den Ruinen von Inkallajta gelangt man in etwas mehr als 2 Stunden Fahrt von der Departements Hauptstadt Cochabamba (142 km). Die Ruinen sind Zeugnis der Ausdehnung des einst riesigen Inkareiches. Sie liegen auf einer Fläche von insgesamt 12 Hektar, auf einem Bergvorsprung am Rand einer Schlucht, was die Anlage zu Verteidigungszwecken zu Inkazeiten  ausgezeichnetete und zu einer Festung machte.
Hauptattraktion von Incallajta ist die sogenannte “Kallanka”, ein Gebäude von 22 Meter Breite und 78 Meter Länge, welches das grösste überdachte präkolumbianische Gebäude der Amerikas darstellt.

Totora:
Das Dorf Totora liegt 140 km von der Departements Hauptstadt Cochabamba entfernt. Die verwinkelten Pflastersteingassen mit kolonialer und republikanischen Architektur und rustikalen Ziegeldächer machen die Ortschaft zu einem wahren Freilichtmuseum. Die “Casa de la Cultura”, einst erbaut als luxuriöse Hacienda wurde restauriert und zum lokalen Kultur-Museum umfunktioniert. Ebenso interessant die sieben aus der Kolonialzeit stammenden Brücken des Ortes. Zu Glanzzeiten wurde in Totora das bekannte “Festival Nacional del Piano” (Nationales Klavierfestival) ins Leben gerufen, das auch heute noch jedas Jahr stattfindet, und an dem die bekanntesten Pianisten des Landes teilnehmen.

Mizque:
Die Region Mizque bietet dank der vielen Gemüse- und Früchteplantagen und zahlreichen landwirtschaftlichen Feldern ganz besonders schöne landschaftliche Eindrücke. Schon zur Kolonialzeit hat die Region bei den Spaniern Gefallen gefunden, und brachte ihr den Namen “Misk’i” oder “süsses Land” ein. Die historische koloniale Brücke über den Kuri-Fluss, 20 km vor Mizque gelegen, überquerte bereits kein geringer als Simón Bolivar der den Ort mit einem Besuch beehrte. Vom dem Aussichtspunkt auf die Brücke aus, kann man einem Pfad folgen der in eine eindruckvolle Schlucht führt, bis an die Stelle an der sich die Brücke aus der Schlucht erhebt. Dieser kleine Stopp lohnt sich sehr um die wunderschöne Landschaft und Umgebung zu geniesen. Das archäologische und anthropologische Museum von Mizque, am Hauptplatz, präsentiert eine komplette Sammlung von Keramiken, Schmuck, Kleidungsstücken und anderen Utensilien die auf eine sehr didaktische Art und Weise die reiche Kultur und Tradition der Region veranschaulichen.

Aiquile:
Aiquile befindet sich im Süden Cochabambas, und auch dieser Ort, ebenso wie Totora, wurde Opfer eines verherrenden Erdbebens im Jahr 1998.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist zweifellos die wiederaufgebaute Kirche mit ihren wunderbaren Holzschnitzereien. Sie beherbergt eine Marienstatue, die “Virgen de Candelaria”, der jedes Jahr in der ersten Februarwoche mit einem Volksfest gehuldigt wird.
Aiquile ist auch die Hauptstadt des Charangos (typisches Saiteninstrument). In der ersten Novemberwoche findet alljährlich das internationale Charangofestival statt, an dem nicht nur Charangovirtuosen sondern auch Charangobauer und sonstige Kunsthandwerker ihr Können präsentieren. Die Charangobauer geben ihr Wissen und Können von Generation zu Generation weiter, und sie sind ganz besonders stolz darauf, über das beste Baumaterial zu verfügen, das Naranjillo-Holz, auch “Llauk’eado” genannt. Und Aiquile wäre nicht die Hauptstadt des Charangos, wenn es nicht sogar ein Charangomuseum gäbe.

Omereque & der Rotohrara:
Omereque ist eine Provinz südlich der Departements-Hauptstadt Cochabamba. Hier gibt es wichtige Nachweise, wie archäologische Stätten, die auf ein Siedlungsgebiet präkolumbianische Kulturen hinweisen. Es ist eines der am wenigsten bekannten touristischen Ziele in Bolivien von großem Potenzial.
Die Region um Omereque besticht durch fruchtbare Täler, die vom Fluss Mizque durchquert werden, der in der Nähe der Stadt selbigen Namens entspringt, und durch die Provinz Campero fließt, um dann seinen Lauf in Richung der Täler von Santa Cruz fortzusetzen wo er schließlich in den Río Grande mündet.
Vor Millionen von Jahren malten die Bewohner der Täler von Omereque auf Fels, die Klippen am Fluss Mizque, riesige Kaimane, Menschen sowie den Mond und die Sonne. Diese mit Ockerfarben wie Karminrot, Dunkelrot, Orange und tierischem Fett gemalten Figuren überlebten als stille Zeugen der ersten menschlichen Bewohner dieser Region.
Im Südosten von Omereque, in der Gemeinde San Carlos, befindet sich die Festung Tunas Mok'o, eine befestigte Stätte mit ausgedehnten und hohen Steinmauern, die einen gesamten Bergrücken umrunden. Oben auf dem Berg befinden sich die Reste von Gebäuden und Fundamenten.
In der Nähe dieser Prä-Inka-Festung befindet sich am Ufer des Mizque-Flusses einer der wichtigsten Orte für die Beobachtung der Parabas Frente Roja (Ara rubrogenys od. Rotohrara), die in der Region der Hochtäler des Departements Cochabamba endemisch und vom Aussterben bedroht sind. In Zusammenarbeit mit drei örtlichen Gemeinden wurde eine Lodge mit einer Kapazität für acht Personen gebaut. Die Hütte wurde geplant und gebaut, um Birdwatcher/Vogelbeobachtern eine Möglichkeit der Unterkunft an diesem Ort zu bieten. Sie kann aber auch eine interessante Alternative für Reisende sein, die den langen Weg zwischen Sucre und Samaipata zurücklegen. Der Umweg den man für die Übernachtung an diesem Ort in Kauf nehmen müsste ist minimal, und könnte eine Alternative sein, um sich auszuruhen und die Nacht an einem besonders schönen Ort zu verbringen, umgeben von wunderschöner Landschaft roter Berge, einem Fluss mit kristallklarem Wasser und der typischen Vegetation der trockenen Hochtäler, in Kombination mit der Anwesenheit vieler Vogelarten, und natürlich dem Rotohrara.

 

 

 

 

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